International Coastal Cleanup Day by DEEPWAVE

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Typisch für den Strandmüll sind immer wieder Plastik-Trinkhalme…

Wieviel Meeresmüll finden wir beim Cleanup Day? Und was gelangt in die Ozeane? Diese Frage beschäftigt jede Menge Forschung und noch sind die etwa 50 Milliarden Teile im Ozeane weder alle gezählt noch ihr Schicksal absehbar. Und zig Millionen Tonnen Plastik kommen jedes Jahr hinzu. Jedes Teil weniger hilft also die Meere schützen.

Zum neunten Mal hat sich DEEPWAVE daher wieder beim diesjährigen internationalen Coastal Clean Up Day beteiligt. Es war sonniges Wetter, die Hafenparade lief und der Strand war voller Gäste – und leider auch jeder Menge Müll. Aber ein nettes Team aus Freiwilligen und spontan begeisterten Helfern hat diesmal mitgeholfen und insgesamt 8 Säcke Müll gefunden  – vom Grillrest bis zu Flaschen, Kronkorken, Kippenresten oder zu skurrilen Dingen wie einer Badelatsche (linker Fuß), Q-Tipps-Röhrchen und chinesischen Verpackungen. Herzlichen Dank an die Helfer! Und hoffen wir, dass bald noch mehr geschieht, um den Anteil des Meeresmülls weiter zu reduzieren.

Fotostream by Flickr

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311.000.000 Tonnen Kunststoffe werden weltweit jährlich hergestellt

In blau, mit Eis-Haube und Weltkarte auf dem Federkleid wirbt die Plastikente fürs Forschungsministerium und den Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

Maskottchen der Bundesregierung? Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

„Kunststoffe werden zum überwiegenden Teil aus Erdöl hergestellt (Quelle Plastic Europe). Die Suche nach alternativen nachhaltigen Rohstoffen zur Herstellung von Kunststoffen wird immer wichtiger, um den Verbrauch von Erdöl zu verringern und um umweltfreundlichere Produktionsverfahren zu finden. Kohlendioxid (CO2) ist ein solcher Rohstoff, der den benötigten Kohlenstoff bietet.

In Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist es Partnern aus Industrie und Wissenschaft gelungen, mit neu entwickelten Katalysatoren CO2 in Polyurethanschäume einzubauen. Damit wird ein circa 20 Prozent verminderter Treibhausgasausstoß gegenüber der herkömmlichen Herstellungsmethode erreicht. Zudem wird durch die Nutzung regenerativer Energie durch geschlossene Kohlenstoffkreisläufe das Klima weniger belastet. Diese CO2-basierten Schaumstoffe sind umweltfreundlicher und qualitativ ebenso hochwertig wie die nach herkömmlichen, rein-Erdöl-basierten Verfahren hergestellten Schaumstoffe.“

PS: Wer jetzt noch mehr über Badeentchen wissen will – und sich fragt ob sie drin bleiben soll oder rausmuss: „Die Ente bleibt draußen!! so Herr Müller-Lüdenscheidt, „Ich bade immer mit dieser Ente“, kontert Herr Dr. Klöbner – sollte bei Loriot hier hachschauen:

 

Quellen:

https://www.bmbf.de/de/311-000-000-tonnen-kunststoffe-werden-weltweit-jaehrlich-hergestellt-3277.html

http://www.plasticseurope.de/informationszentrum/pressezentrum/presseinformationen-2015/plastics-the-facts-2015-erschienen-europaische-lebenswegdaten-zu-kunststoff-auf-einen-blick.aspx

Take action: Ask for No Straw

At last year’s International Coastal Cleanup, volunteers picked up more than half a million straws and stirrers, making straws one of the top ten items on our annual list. Straws pose a real danger to animals like sea turtles, albatross and fish who can eat them.

Ocean Conservancy will be reaching out to sustainability directors at large national restaurant chains, and we need your help to encourage them to make a big difference for our ocean with just a small step: Skip the straw!

These restaurant chains serve hundreds of millions of meals every year—just imagine what they’d save if they didn’t serve a straw with every drink.

Take action today by telling large national restaurant chains that you want to be asked before receiving a straw with your drinks.

https://secure.oceanconservancy.org/site/Advocacy?cmd=display&page=UserAction&id=1149&s_src=16WAXAAXXX&s_subsrc=16AWATFDR